Zwischen all den Vorträgen und interessanten Gesprächen, haben Jan und ich uns Matthias Stürmer, den Organisator der OpenExpo, zur Seite genommen, um ihm ein paar Fragen zu seiner Person und der OpenExpo im Allgemeinen zu stellen.
Das Interview wurde auf meinem Handy vorbereitet und die Antworten dann live mitgeschrieben:
Es macht einfach einen riesen Spaß das Ganze zu organisieren. Wir haben ein Budget von 100.000 Euro und organisieren damit die OpenExpo und den Hackontest.
Wenn ich ehrlich bin, ist mir ein bisschen zu wenig Publikum unterwegs. Ich habe das Gefühl, dass sich der Ort erst noch durchsetzen muss.
Es gab schon 2004 und 2005 einen Vorgänger-Event an der Uni Bern. 2006 haben wir dann unter dem Dach des Schweizer Linuxvereins /ch/open die erste OpenExpo veranstaltet.
Wir haben ein Kernteam, dass aus vier Leuten besteht und verschiedene Personen, die die Vortrags-Tracks betreuen.
Durch meine Stelle bei der ETH Zürich, habe ich ziemlich gute Möglichkeiten, mich zeitlich für die OpenExpo einzubringen.
Der Punkt ist einfach, wenn man vergleicht, was wir für Technik und Raum bezahlen, fällt das Catering kaum ins Gewicht. Insgesamt unterstützen uns sieben Hauptsponsoren.
Ticketpreise haben wir überlegt einzuführen, aber die Einführung eines Ticketingsystems würde zu extrem hohen Ticketpreisen führen, so dass wir uns dagegen entschieden haben.
Die Organisatoren der topsoft finden Open Source ziemlich cool. Vor zwei Jahren haben wir einfach mal angefragt, ob sie sich vorstellen könnten einen Teil von der topsoft als Open-Source-Ecke zur Verfügung zu stellen.
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen auf Seiten der kommerziell orientierten Aussteller der topsoft, die sich durch Open-Source-Lösungen gefährdet sehen. Insgesamt überwiegt aber der Eindruck, dass sich durch die Kombination von Open Source und kommerziellen Lösungen eine Win-Win-Situation einstellt, die am Ende für beide Seiten positiv zu werten ist.
Langfristig müssten wir es schaffen noch mehr Sachen out-zu-sourcen.
Die Community in der Schweiz ist einfach noch sehr klein. Da jemanden initial zu aktivieren, ist einfach eine schwierige Sache.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit dem Event an sich sehr zufrieden bin. Solange wir es schaffen genug Sponsoren zu finden, wird sich am bewährten Konzept voraussichtlich nicht viel ändern.
In Bern am 01. und 02. April 2009.
Ganz klar wegen der langfristigen Unabhängigkeit, die sie dadurch haben.
Ich bin seit 3 Jahren mit Ubuntu unterwegs, habe ein Dell XPS und bin damit mittelmäßig zufrieden - der Laptop wird einfach zu heiß. Als Handy hab ich ein P1i. Aus ideologischen Gründen kommt ein iPhone für mich nicht in Frage.
Mit meinen Jungs spielen und Ihnen beibringen, dass Pinguine nicht immer nur Linux bedeuten.










