OpenEMM-Extension für den Newsletterversand mit TYPO3

Martin Brüggemann, 10.10.2008 - 14:32 | 3 Kommentare |  |  Teilen

Im voll besetzten Raum des Consultancy Tracks auf der T3CON08 geht es gerade um die OpenEMM-Integration in TYPO3. Marco Huber (Marit AG) verdeutlichte kurz die vielen Out-Of-The-Box-Vorteile der frei verfügbaren OpenEMM-Newsletter-Software, um nun auf die Details der Extension für TYPO3 einzugehen. Insbesondere die Synchronisierung der Newsletter-Empfänger scheint mir eine ziemlich komplexe Angelegenheit zu sein, da OpenEMM und TYPO3 getrennte Datenbanken nutzen, die vor jedem Newsletterversand synchronisiert werden müssen.

Eine weitere Besonderheit der Extension ist die Zusammenstellung der Newsletterinhalte (tt-news-Beiträge) per Drag+Drop im TYPO3-Backend. Das hat den großen Vorteil, dass der Nutzer zum Erstellen des Newsletters das TYPO3-Backend nicht verlassen muss: die Produktion des Newsletters erfolgt dann nach Vorschauansicht und anschließender Freigabe im Hintergrund durch OpenEMM.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Webservice-Schnittstelle von OpenEMM für die Synchronisation verwendet wird (aktuell wird von beiden Seiten direkt auf die Datenbanken zugegriffen) -eine SOAP-basierte Lösung ist nach Angaben des Vortragenden allerdings in Planung.. Die Extension hört übrigens auf den Namen tx-openemm-newsletter und kann kostenlos aus dem TYPO3-Extension-Repository heruntergeladen werden.

Einen ausführlichen Beitrag zu E-Mail-Marketing mit TYPO3 und OpenEMM gibt es übrigens in der aktuellen Ausgabe Nr. 13 des T3N Magazins.

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3 Antworten zu “OpenEMM-Extension für den Newsletterversand mit TYPO3”

  1. #1 ralle

    habe mir den Vortrag auch angeschaut und frage mich "was soll das?" wo ist der Vorteil gegenüber "directmail"?
    Ich sehe eigentlich nur Nachteile:
    1. man benötigt eine Java Umgebung
    2. man kann nur tt-news content verschicken
    3. bounces gehen nicht zurück ins usermanagement von Typo3
    4. openemm nutzt auch nur sendmail zum verschicken (geht also auch nicht wirklich scheller
    5. Anzahl der Artikel sind im Template fest "verdrahted

    wenn man direct mail richtig konfiguriert ist es sehr einfach auch für kunden zu bedienen, mit all den Contentelementen, die Typo zu bieten hat, ohne Einschränkungen.
    Verschickt man an Empfänger >100k greift man (kunde) meist sowieso auf einen spezialisierten Versender zurück (ecircle etc..)..
    Wozu also ein neues (fremd)system setzen, was zugriff auf meine DB hat?
    habe da vielleicht was im Vortrag verpasst, konnte aber keinen wirklichen Mehrwert erkennen,
    Grüße
    Ralf

  2. #2 peter

    Hi Ralf,

    zu der Extension kann ich nicht viel sagen - auf den ersten Blick scheinen mir da aber auch einige Baustellen nicht gelöst - würde z.B. nie eine Extension mit direktem DB-Zugriff auf OpenEMM einsetzen - das muss meiner Meinung nach komplett Service-basiert, also über die SOAP-Schnittstelle laufen.

    Super bei OpenEMM ist einfach, dass dieses System nur für den Versand von Newslettern konzipiert wurde und sich das in vielen kleinen Details (Statistik, Skalierbarkeit, SOAP-Schnittstelle) widerspiegelt.

  3. #3 ralle

    hallo Peter,
    wollte die Arbeit des Entwicklers um Gottes Willen nicht schlecht machen. Habe mich am Samstag auch nochmal mit dem Entwicklerkollegen unterhalten, daß Projekt ist wohl im Rahmen einer Dipl. Arbeit entstanden. Er hat sich Gedanken gemacht.
    Bin aber trotzdem der Meinung, dass diese Präsentation nix auf der t3Con zu suchen hatte.
    Das Tool ist absolut Beta und geht alles auch irgendwie einfacher mit Tools die es schon mehrfach gibt.