Er war wirklich da: Mark Zuckerberg, 24, Gründer von Facebook, Multi-Millionär. Jedenfalls gehe ich davon aus, denn persönlich getroffen hatte ich ihn zuvor noch nie. Aber wenn das ein Doppelgänger war, sah er seinem Vorbild jedenfalls verdammt ähnlich.
Facebook will es wissen - jetzt auch in Deutschland. Dazu reist der Chef und Gründer persönlich an. Der Rahmen seines heutigen Vortrags war nicht gerade glamourös. Es war ein Hörsaal im Gebäude C der Technischen Universität Berlin. Die Straße des 17. Juni vor der Tür und die Säulen in der Eingangshalle waren noch die prachtvollsten Elemente.
Aber darum geht es wohl auch nicht. Authentisch soll es sein. So wie ja das ganze Web 2.0 bei all seiner Virtualität und Künstlichkeit so viel Wert auf die "echten Menschen" legt. So wie übrigens auch Facebook, die nun durchsetzen wollen, dass man in diesem Social Network nur noch Beziehungen pflegt, die man tatsächlich hat. Aber das ist ein anderes Thema.
Mark Zuckerberg jedenfalls war sicherlich sehr müde. Trotzdem absolvierte er seinen Vortrag zu Facebook routiniert. Gelegentlich blitzte etwas vom 24-Jährigen durch, der vor vier Jahren mit ein paar Freunden Facebook gründete, weil es "sowas noch nicht gab". Heute gilt er als jüngster Milliardär der Welt.
Und jetzt sitze ich im Berliner Hauptbahnhof in diesem riesigen McDonalds/McCafe bei Milchkaffee und Apfelkuchen, freue mich über eine Steckdose für mein Laptop und werde an meinem Artikel für die T3N-Website schreiben bis mein Zug kommt. Und so die Bahn will, kann ich das im Zweifel im Zug fortsetzen.
P.S.: Und dann mache ich auch keine Witze mehr über den Namen - versprochen!










