Erst Zuckerberg, dann Apfelkuchen

Jan Tißler, 06.10.2008 - 15:08 | 6 Kommentare |  |  Teilen

Er war wirklich da: Mark Zuckerberg, 24, Gründer von Facebook, Multi-Millionär. Jedenfalls gehe ich davon aus, denn persönlich getroffen hatte ich ihn zuvor noch nie. Aber wenn das ein Doppelgänger war, sah er seinem Vorbild jedenfalls verdammt ähnlich. Facebook will es wissen - jetzt auch in Deutschland. Dazu reist der Chef und Gründer persönlich an. Der Rahmen seines heutigen Vortrags war nicht gerade glamourös. Es war ein Hörsaal im Gebäude C der Technischen Universität Berlin. Die Straße des 17. Juni vor der Tür und die Säulen in der Eingangshalle waren noch die prachtvollsten Elemente.

Aber darum geht es wohl auch nicht. Authentisch soll es sein. So wie ja das ganze Web 2.0 bei all seiner Virtualität und Künstlichkeit so viel Wert auf die "echten Menschen" legt. So wie übrigens auch Facebook, die nun durchsetzen wollen, dass man in diesem Social Network nur noch Beziehungen pflegt, die man tatsächlich hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Mark Zuckerberg jedenfalls war sicherlich sehr müde. Trotzdem absolvierte er seinen Vortrag zu Facebook routiniert. Gelegentlich blitzte etwas vom 24-Jährigen durch, der vor vier Jahren mit ein paar Freunden Facebook gründete, weil es "sowas noch nicht gab". Heute gilt er als jüngster Milliardär der Welt.

Und jetzt sitze ich im Berliner Hauptbahnhof in diesem riesigen McDonalds/McCafe bei Milchkaffee und Apfelkuchen, freue mich über eine Steckdose für mein Laptop und werde an meinem Artikel für die T3N-Website schreiben bis mein Zug kommt. Und so die Bahn will, kann ich das im Zweifel im Zug fortsetzen.

P.S.: Und dann mache ich auch keine Witze mehr über den Namen - versprochen!

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6 Antworten zu “Erst Zuckerberg, dann Apfelkuchen”

  1. #1 maerr

    Hey Jati, cooles Foto! Scheinst ja ganz nah dran gewesen zu sein.. Liefen da auch ein paar Facebook-Missionare rum - also die Leute, die später auf der Straße für Facebook werben sollen? Kann mir irgendwie nicht vorstellen, welcher Typ Mensch für lau für Facebook auf die Straße geht..

  2. #2 andylenz77

    aha, herrn zuckerberg von gesichtsbuch ist also im lande... ;)

  3. #3 Falk

    Hey Jati, da bin ich aber mal gespannt auf Deinen Artikel! Wenn die wirklich durchsetzen wollen, dass man nur noch Beziehungen pflegt, die man wirklich hat, stehen einige sicherlich ziemlich einsam da. Ich glaube ich sollte mich schleunigst mal wieder mit ein paar alten Freunden treffen - nicht dass das zur Mode wird und die nichts mehr mit mir zu tun haben wollen ;-)

  4. #4 mario_brehm

    Also ich kenne eigentlich kaum jemanden der Facebook nutzt. Kann den hype garnicht verstehen...

  5. #5 jati

    So, mein Artikel ist online. Ich hoffe, er gefällt.

  6. #6 TechDivision

    Irgendwie kann ich den Hype um Facebook nicht ganz nachvollziehen. Bin ja mal gespannt, wie sich das Ganze die nächsten zwölf Monate entwickelt....