Neben Mitsubishi arbeitet auch Tesla Motors, ein Startup aus dem Silcon Valley, an Fahrzeugen mit starken Elektromotoren die von Lithium-Ionen-Akkus angetrieben werden sollen.
Lithium-Ionen-Akkus kennt man bisher vor allem im Einsatz bei Handys und Laptops. Findige Autohersteller experimentieren schon mit anderen Einsatzgebieten. Der japanische Autohersteller Mitsubishi kündigte nach Angaben der Netzzeitung für 2010 die Markteinführung eines Kleinwagens mit Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Batterietechnik an.
Noch spannender klingen die Ankündigungen des Amerikanischen Silicon Valley Startups Tesla. Wie das Handelsblatt und Spiegel berichten hat das Venture Capital getriebene Unternehmen um Martin Eberhards in nur zweieinhalb Jahren einen Sportwagen mit Elektroantrieb zur Serienreife entwickelt.
Der 220 km/h schnelle Flitzer beschleunigt von in nur 4,2 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und wurde von Experten des Sportwagenherstellers Lotus gestylt. Der 248 PS starke Elektromotor des Zweisitzers kommt mit zwei Gängen aus und hat eine bisher unerreichte Reichweite von ca. 400 Kilometern. Gespeist wird das Fahrzeug mit Strom aus 6831 wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus. Die Ladung der Akkus soll ca. drei Stunden dauern und beim derzeitigen Strompreis in Kalifornien etwa 2,50 Dollar kosten so das Handelsblatt.
Mit Geldgebern wie den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin und dem Ebay-Milliardär Jeff Skoll, oder auch Kunden wie George Clooney und Arnold Schwarzenegger scheinen alle Weichen auf Erfolg gestellt zu sein. Schade nur, das der Verkaufspreis bei ca. 100 000 Dollar liegt. Nach Angaben von Tesla haben die Arbeiten an einem Mittelklassewagen unter dem Codenamen "White Star" in Kalifornien und England schon begonnen...
Zuletzt muß man sich fragen, wie die Tesla Entwickler der aus Laptops bekannten Akkuermüdung vorbeugen vollen. Was wohl 6831 neue Akkus kosten?











... das ist bei dem Kaufpreis eigentlich egal. Außerdem spart man ja jede Menge Benzingeld!